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HERISTO BEKENNT SICH KLAR ZUM KLIMASCHUTZ

Die heristo Gruppe ist sich ihrer Verantwortung für Umwelt und Klima bewusst. Ein zentrales Ziel: Die Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die Umwelt – insbesondere durch Treibhausgasemissionen – deutlich zu reduzieren. Um eine Ausgangsbasis zu schaffen, wurden für das Jahr 2022 ausführliche CO2-Bilanzen für alle Unternehmensstandorte erstellt, die den Status quo erfassten und an denen sich die Ziele orientieren.

Ende 2022 ist die gesamte Unternehmensgruppe der Science Based Targets initiative (SBTi) beigetreten. Die internationale Klimaschutzorganisation unterstützt Unternehmen dabei, wissenschaftlich fundierte Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasen zu entwickeln. Diese Ziele orientieren sich an den neuesten Erkenntnissen der Klimaforschung und leisten einen wichtigen Beitrag, um die Erderwärmung zu begrenzen. Im April 2025 wurden die Klimaziele von heristo offiziell bestätigt.

„Die Bestätigung unserer Klimaziele durch die Science Based Targets initivative ist ein großer Erfolg“, erklärt Isabel Bron, Nachhaltigkeitsmanagerin bei heristo. „In den kommenden Jahren wollen wir ehrgeizige Ziele erreichen. Manche Maßnahmen lassen sich schnell umsetzen, andere benötigen Zeit und ein gewisses Umdenken. Denn die Reduktion von Treibhausgasen ist ein langfristiger Prozess – und eine Aufgabe, der wir uns gerne stellen.“

Ein bedeutender Schritt auf dem Weg ist der Einkauf von Grünstrom an den europäischen Standorten. Zudem haben die heristo Unternehmen Buss, Stockmeyer und saturn petcare in Bremen Transformationskonzepte erarbeitet, deren erste Schritte derzeit geprüft und umgesetzt werden.

Die Klimaziele im Überblick: Bis Ende 2025:

Bei primären, mit Entwaldung verbundenen Rohstoffen ist es das Ziel, Abholzung auszuschließen.

Bis 2029:

Mindestens 50 % der Lieferanten verfolgen eigene, wissenschaftlich fundierte Klimaziele. Das betrifft alle Produkte und Dienstleistungen, die eingekauft werden.

Bis 2034 (im Vergleich zu 2022):

Verringerung der direkten und indirekten Treibhausgasemissionen an den Standorten um 58,8 %.

Reduzierung der Emissionen entlang der gesamten Lieferkette – von der Produktion über den Transport bis zu den Rohstoffen – um 58,8 %.

Senkung der Emissionen aus Forst-, Land- und Agrarwirtschaft um 42,4 %.

Die Bestätigung unserer Klimaziele durch die Science Based Targets initiative ist ein großer Erfolg
NACHWUCHS FÜR SELTENE VOGELART:

GROSSTRAPPEN-ZUWACHS BEI DER HEINRICH W. RISKEN STIFTUNG

Im Gehege der Heinrich W.Risken Stiftung in Ehrenfriedersdorf bei Chemnitz war die Freude groß, als nach zwei Jahren ohne Nachwuchs gleich sechs Großtrappen-Küken schlüpften. Seit Beginn der Zucht im Jahr 2017 mit nur vier Tieren ist dort viel passiert. Inzwischen leben 20 Großtrappen in der sächsischen Aufzuchtstation.

Die Heinrich W. Risken Stiftung fördert unter anderem Natur und Artenschutz und engagiert sich auch für die vom Aussterben bedrohten Großtrappen. Mittlerweile leben in Deutschland nur noch weniger als 300 Individuen. Die imposanten Landvögel gehören zu den schwersten flugfähigen Vögeln der Welt, ein ausgewachsener Hahn bringt bis zu 17 Kilogramm auf die Waage. Die ersten Tiere der Stiftung kamen aus einer Zucht in Spanien, seitdem kümmert sich ein engagierter Pfleger im Auftrag der Stiftung um die Aufzucht und Haltung der Vögel.

Der Umgang mit den Großtrappen ist anspruchsvoll: Jeder Vogel hat einen eigenen Charakter, manche Hähne reagieren empfindlich oder aggressiv, sogar auf die Farbe der Kleidung. Trotzdem besteht ein enges Vertrauensverhältnis. Wenn der Pfleger das Gehege betritt, wird er von den Tieren freudig begrüßt. Nachdem die Küken geschlüpft sind, werden sie von Anfang an liebevoll betreut. Ganz wie die Mutter in der Natur reicht der Pfleger ihnen die Nahrung und füttert sie mit Insekten oder Löwenzahn. Er geht mit ihnen spazieren, damit sich ihre Muskeln entwickeln. Verlieren sie ihn einmal aus den Augen, rufen sie laut nach ihm. Die Tiere sind von Beginn an auf den Menschen geprägt. Ab dem Alter von fünf Wochen können sie fliegen. Ausgewildert werden können sie nicht, weil das eine entsprechende vorbereitende Aufzucht erfordert.

Die Aufzuchtstation kümmert sich jedoch nicht nur um die Großtrappen. Immer wieder erreichen die Tierrettung Meldungen über verunglückte Vögel. Diese werden dann auf verschiedene Pflegestationen verteilt, unter anderem auf das Gehege der Stiftung. Wenn etwa eine Vogelmutter bei einem Unfall ums Leben kommt, kümmert sich der Pfleger um die Küken. So finden auch Stockenten, Gimpel oder Höckerschwäne ihren Weg in die Station. Mit viel Geduld und Fürsorge werden sie aufgepäppelt, bis sie stark genug sind, um in eine passende Umgebung zurückzukehren.